Unser gemeinsamer WegMit der Zeit haben wir gelernt und verstanden auf unseren kleinen Sohn "zu hören", zu schauen was ihm gut tut und was nicht. Wir stimmen das "Programm" auf ihn, seinen Entwicklungstand, seinen Rhythmus und sein Wohlergehen ab. Dies hatte bzw. hat zur Folge, das wir als Eltern sagen "was, wann und wie" gemacht wird, und daß wir uns nicht von anderen bestimmen lassen. Selbstverständlich holen wir uns regelmäßig professionelle Ratschläge und Meinungen ein, doch alles wird von uns zuerst dahingehend überprüft ob es jetzt im Moment für Florian tatsächlich notwendig ist. Somit wird Florian gefordert, jedoch nicht überfordert. Unser gemeinsamer Weg ist vor allem geprägt durch unendlich viel Geduld, von Ruhe und Gelassenheit. Wir können und wollen Florian nicht mit anderen vergleichen, Florian ist Florian und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Manchmal kostet es uns als Eltern eine ganze Menge Mut und Kraft uns nicht von anderen drängen zu lassen, sondern konsequent bei unserem Ding zu bleiben. Er braucht seine Zeit, und wie wir mittlerweile wissen, zeigt er uns ganz deutlich wann die Zeit für etwas gekommen ist. Und erst dann, wenn die Zeit dafür reif ist, erst dann wird es in Angriff genommen. Und wenn wir uns heute unseren kleinen Lausbub anschauen, dann sind wir froh und dankbar, daß wir uns für diesen Weg entschieden haben und wir wissen, daß es richtig ist und daß wir es weiter schaffen. Es sind die kleinen Dinge die uns erfreuen, es sind die ganz kleinen Fortschritte die uns ermutigen weiterzumachen und es ist vor allem der ungebrochene Lebenswille, der unbezwingbare Kampfgeist von unserem kleinen Mann, der uns darin bestätigt weiterhin liebevoll und konsequent dran zu bleiben. |
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Autor: Sandra Rech
Letzte Änderung:27 Dec 2011 |
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