Hauswirtschaftliche Hilfe

Wie bereits erwähnt hatte sich unsere Situation dahingegen verändert, daß ich einen Großteil der Versorgung von Florian selbst übernehmen konnte und dies auch tun wollte. Hinzu kamen einige wöchendliche Therapie- und Arztermine zu denen ich mit Florian musste. Dies alles nahm sehr viel Zeit in Anspruch so das ich mit meinem Haushalt völlig überlastet war.

An dieser Stelle nahm ich dann eine weitere Möglichkeit der Caritas zur Unterstützung in Anspruch. Ich wandte mich an die Familienhilfe der Caritas hier vor Ort. Mit dem Programm "Hilfe für Familien in Not" erhielten wir vom Kreisjugendamt die notwendige finanzielle Unterstützung um dieses Hilfsangebot anzunehmen.

Nun kam mehrmals in der Woche eine Familienpflegerin für einige Stunden zu uns und half mir in meinem Haushalt. Die Familienpflegerinnen wurden für eine lange Zeit mit die wichtigsten Helfer bei uns. Sie entlasteten uns als Eltern, vor allem mich ganz enorm, da sie mir den größten Teil der anfallenden Hausarbeit abnahmen. In den größten Krisenzeiten kochten sie uns auch etwas, so das wir auch eine warme Mahlzeit am Tag hatten, mit der wir uns stärken konnten.
Mit der Zeit als Florian stabiler wurde konnte ich nach und nach wieder einzelne Dinge in meinem Haushalt selbst übernehmen. Somit wurden die Aufgaben der Familienpflegerinnen immer weniger.

Nach 1 ½ Jahren war es dann soweit, das ich Haushalt und Kind weitgehenst allein versorgen und regeln konnte und somit war der Einsatz der Familienhilfe erfolgreich abgeschlossen.